Die Historie des Dörpsmobils

Mobilität ohne eigenes Auto gestaltet sich auf dem Land oft schwierig. Deshalb braucht es aus ökologischen, sozialen und auch aus ökonomischen Gründen alternative Mobilitätsangebote. Diese Notwendigkeit erkannten die Bürger in Klixbüll, einem 1000 Seelendorf im Kreis Nordfriesland und organisierten im Mai 2016 ein elektrisch betriebenes Dorfgemeinschaftsauto, genannt „Dörpsmobil“ (plattdeutsch „Dörp“ = Dorf). EinwohnerInnen des Dorfes – darunter auch der ehrenamtliche Bürgermeister Werner Schweizer - haben für drei Jahre einen Renault Zoe geleast und zur Organisation eine neue Sparte in einem vorhandenen Verein gegründet. Das Projekt wurde begleitet und gefördert über die AktivRegion Nordfriesland Nord. Die Förderung der AktivRegion (ELER) umfasste in dem Fall die notwendige Ladeinfrastruktur und weitere für den Betrieb des Fahrzeuges notwendige Komponenten, wie Buchungssoftware, Schlüsselkästen und Hinweisschilder.

Die Akademie der ländlichen Räume Schleswig Holsteins e.V. erkannte in dem Projekt auch eine mögliche zukünftige Lösung im Sinn der Daseinsvorsorge hinsichtlich der Mobilität im ländlichen Raum und daher schlossen sich die 22 Schleswig-Holsteinischen AktivRegionen zusammen, um die Idee des Dörpsmobils „zu vervielfältigen“. Im Jahr 2017 wurde im Auftrag der Akademie für die ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. ein Realisierungskonzept erarbeitet, aus dem der Leitfaden „Dörpsmobil SH – Wir bewegen das Dorf!” hervor ging.

Zum Downloadbereich

Elektromobilität auf dem Land

Initiatoren und Projektträger